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Wissenswertes für Neueinsteiger
Geschrieben von Stephan Hövel   
22.11.2003

Die Bootsklasse der International 14 Skiffs ist eine Konstruktionsklasse und unterliegt daher einer permanenten Weiterentwicklung. Dies bedeutet, das sich in gewissen Zyklen (ca. 5 Jahre) signifikante Entwicklungssprünge in Bootsdesign, Riggentwicklung, im Regelwerk oder den Materialien vollziehen. Dies bedeutet aber auch, dass Boote der neuesten Generation wettbewerbsstärker sind als frühere Evolutionsstufen.


Baujahr Ovington Bieker Morrison australisch Marolli Preise in Euro
Boote auf T-Foil optimiert 2003/2004 - 4 & 5 11 & 12 - - 15.000 bis 20.000
Rackboote mit T-Foil Ruder 2000-2003 3 3 9 & 10 - - 10.000 bis 14.000
Rackboote 1998-2003 3 2 & 3 9 & 10 Davis - 8.000 bis 11.000
post-96 boote 1996-1999 1 & 2 - 7 & 8 ICE, modified ICE,
Davis
Marolli 5.000 bis 8.000
modifizierte Kleinriggs 1990-1996 mod. Howlett 1b - 5 & 6 - Marolli 4.000 bis 6.000
Kleinriggs 1990-1996 Howlett 1b, Bendedikt 4 - 5 & 6 - Marolli 1.000 bis 3.000
Alle Preise ca. Durchschnittspreise Ende 2003, Abweichungen nach Zustand, Herkunft (Wechselkurs), Ausstattung (Masttyp, Segel) und Zubehör +/- 20%
Weitere Desings vor 96 Wedge Design, Henze, Christophers, Turner, Börresen, Erdmann, JW1/JW2 by Hammer, Jonston, BBC1, Cross3

Anhand dieses Bootschart sind die Investitionen für die einzelnen Evolutionsstufen einfach zu erkennen. Als Einsteiger empfiehlt es sich (außer man hat bereits Skiff-Erfahrung z.B. im 49er) in den ersten beiden Jahren nicht sofort auf ein "Rackboot" zu steigen, sondern ein "post-96-Boot" mit großem Rigg zu kaufen. Hier ist die Auswahl derzeit auch recht groß und die Kosten überschaubar. Informationen über gebrauchte Boote können jederzeit über die Website oder durch eine Mail an einen der Funktionäre der Klassenvereinigung abgefragt werden. Derzeit suchen ca. 15 Boote in Deutschland einen neuen Besitzer.

Die Deutschen, Österreichischen und Schweizer Int14 Crews sind sehr aktiv, was sich u.a. auch am aktuellen Regattakalender ablesen lässt. Wer einmal richtige Regatta-Action (mit internationaler Beteiligung) erleben möchte, sollte vielleicht einen Kurzurlaub am Lago di Garda zum Riva-Cup im Mai machen, um sich ein Bild zu machen - oder bereits im April die Trainingswoche am Lago di Garda nutzen, um einmal mitzusegeln.

Grundsätzlich steht bei den International 14 Skiffs die Action und der Spaß am Segeln im Vordergrund. Und last but not least ist ein International 14 Skiff nicht irgendeine Jolle. Superleichtes Carbon und viele andere High Tech Features lassen die meisten anderen Jollen auf dem Wasser schnell zu Statisten werden. Wer den Schritt auf ein International 14 Skiff wagt, wird auf jeden Fall für sein gesamtes weiteres Seglerleben davon profitieren. Denn direkter als hier lassen sich Wind und Wasser nicht spüren (zumindest nicht beim Segeln).

Alle weiteren Informationen finden sich auf dieser Seite oder auf der internationalen Website www.i14.org

"Imitations come and go but l4's are forever!"

Letzte Aktualisierung ( 21.04.2006 )
 
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