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WM in Sydney - 7. Januar, der erste Tag in Gold und Silver |
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11.01.2010 |
Nachdem in den Vorläufen die Gruppenteilnehmer ermittelt wurden, ging
es am darauffolgenden Tag weiter. Für die Silverfleet war ein Rennen
mit Start um 13:00 Uhr angesetzt. Die Silverfleet brauchte nur einen
Startversuch. In der Goldflotte war das Feld wieder etwas nervöser
geworden, sodass erst der zweite Startversuch glückte.
Der Wind wehte aus süd-östlicher Richtung mit ca. 3-4 Bft und
abnehmender Tendenz. Die Start- und die Ziellinie lag in Blickweite des
Manly Skiffclubs. Die Luv- und die Verholertonne lagen in Richtung
Pazifik zwischen den beiden Heads. Je näher man der Luvtonne kam, desto
mehr Welle gab es. Die schwereren Teams hatten zeitweise
Schwierigkeiten das Boot am Laufen zu halten.
In der Silverfleet drehten Peter und Jens richtig auf und gingen als
bestes deutsches Team als zweite durchs Ziel! In der Goldflotte sah es
hingegen nicht so gut aus. Die deutschen Leichtwindcrews konnten
lediglich im hinteren Mittelfeld zielen. Der Wind war zuvor teilweise
komplett eingeschlafen.
Am Ende des Tages sahen die Gesamtplatzierungen der deutschen Teams wie folgt aus.
37. Mark Schürch & Edda Thiessen
41. Jörn Schulze & Sebastian Ladwig
54. Bettina Moeller & Jens Kuhlenkampff
55. Jan-Christian Witte & Sönke Thomsen
58. Georg Borkenstein & Eike Dietrich
68. Axel Reinsch & Felix Weidling
73. Bjoern Frasch & Oliver Peter
74. Peter Roocks & Jens Holscher
77. Eike Ehrig & Jan-Martin Lührs
90. Mirco Wigger & Timo Wigger
Viele Grüße aus Sydney,
Georg & Eike
GER 28 ‚just in time‘
www.team-spezial.de
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WM in Sydney - 4. /5. Qualifikationslauf |
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11.01.2010 |
Im vierten Qualilauf herrschten Segelbedingungen mit 20 bis 25 Knoten
Wind, die den Seglern alles abforderte. Während im ersten Start des
Tages noch strahlender Sonnenschein mit kräftigen Südostwind auf die
Teams warteten, hatten die Teams im zweiten Rennen schon am Start mit
Böen von bis zu 33 Knoten zu kämpfen.
Im ersten Start waren insgesamt acht deutsche Teams auf dem Regatta
Pacours (Max, Striker, IMMAC, ERT, Unbekannter No.2, Just in Time,
Passion Fingers, Kill´n Floor).
Im zweiten Start mit deutlich mehr Wind und auch mehr Bruch waren die
beiden anderen deutschen Teams (Touristenexpress, Erholung Pur 1.1).
Aus der Sicht des grünen Bootes mit der Segelnummer GER 78 war es ein
sehr spannendes Rennen, da zum einen die vier ersten deutschen Boote
stets dicht zusammen waren. Darüber hinaus musste man auf Angler direkt
an der Leemarke achten, die ihre Angel ins Wasser halten mussten und
auch auf diverse Freizeitkapitä
ne
aufpassen, die durch die Bahn kreuzten. Dieser Umstand machte es nicht
wirklich einfacher auf den höllischen Gennakerritten den Klippen und
Fähren auszuweichen. Letztendlich konnten fünf Teams respektable
Ergebnisse einfahren. Mark und Edda gelang es an diesem Tag bereits die
Qualifikation für die Goldfleet klarzumachen, die übrigen Teams mussten
noch weiter bangen.
Die beiden anderen Teams im zweiten Start konnten ihr Rennen leider
nicht beenden, den Youngsters war das Schwert gebrochen und Björn und
Ollo mussten mit einer kaputten Fockbase an den Strand zurück.
(GER 222 18./ GER 214 22./ GER 28 23./ GER 78 26./GER 96 39.)
Am fünften Qualifikationstag ging es bei vielen Teams bei guten
Segelbedingungen noch einmal um die Wurst. Das gelbe (GER 214) und das
grüne Boot (GER 78) lieferten sich ein spannendes Rennen bis ins Ziel
und wurden dabei dicht von den Youngsters verfolgt, die ihr Schwert in
einer Nachtschicht in dem Vorgarten unseres Appartements laminierten
und auf dem Radiator getempert hatten.
Insgesamt konnten sich an diesem Tag noch vier weitere Teams für die
Goldfleet qualifizieren (GER 222, GER 214, GER 28, GER 78).
(GER 222 31./ GER 214 23/ GER 78 24/ GER 28 14./ GER 96 26.)
Jan & Sönke
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WM in Sydney- Der zweite Renntag... |
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06.01.2010 |
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Qualifikationsrennen INT 14 WM 4.1.2010
Laut der eindeutigen Abstimmung vor Beginn der Team-WM, sind wir nach dem heutigen Segeltag als zweit bestes deutsches Boot auf dem Berichteschreiberpl
atz gelandet.
Nachdem die Karre ihre Einsatzbereitschaft hergestellt hat, ging Ert zügig aufs Wasser und ist im zick-zack durch die vor dem Strand liegenden Booten geeiert. Glücklicherweise ist uns ein Date mit einer Boje bisher erspart geblieben…NOCH!!!
Nach anfangs kleinen Schwierigkeiten mit dem Spi sind wir Zügig bei wechselhaften Winden ins Startfeld vorgestoßen. Da ist schon der erste Schock des Tages gefallen. Laut Peilung der Starttafel liegt die Luvtonne bei 015, aber in dieser Richtung ist eine ca.200m hohe Feldwand! Genau, es müssen Hindernisse umfahren werden, um einem einigermaßen großen Kurz zu erlangen. Von up and down, geschweige denn einen Dreieck kann überhaupt keine Rede sein. Immerhin segeln wir alle im besten Harbour der Welt, darüber müssen sich alle im Klaren sein (Aussage des Wettfahrtleiters). Hinzu kommen noch die Fähren, die im Doppelpack alle 30min mit 15kn durch das Feld knallen.
Zurück zum Rennen. Nachdem Boot und Steuermann sich seelisch und moralisch auf ein ,,Blaues Band vom Ratzeburger See“ (jedenfalls eher als ein WM-Rennen) eingestellt wurden, haben wir unseren Start mit Strom so was von verhauen, wie es besser kaum machbar ist. Egal, Lücke suchen, wenden, raus aus den Abwinden. Bei 10bis 15kn konnten wir ohne größere Probleme die Luvmarke anvisieren und wie alle, in der Halse den Spi setzten. Aufgrund des schlechtes Starts waren geschätzte 10 14er achteraus. Sofort erwischte uns ein unerwarteter Drücker und wir hatten Panik, nicht die Höhe halten zu können, um die Felswand zu passieren. Da hier alles drehig und unbeständig ist, konnten viele Winddreher erfolgreich ausgenutzt werden. Schon erstaunlich, wenn man unter Spi in eine Bucht gleitet, und vor sich nur gigantisch hohe Wände sieht. Alles läuft gut. Nach der Leetonne haben wir es gewagt, und sind entgegen aller Meinungen und Taktiken nicht zurück an die Wand, sondern nahezu Anschlag rechts raus Richtung Ausgang zum Pazifik. Und schon wurde ein Boot nach dem anderen genascht, bis zur Luvtonne waren es geschätzte 15.
Am Ende ist Ert auf dem 24. Platz von 53?! Gesegelt und somit voll okay.
Hier sind nun mal keine Meisterleistungen von uns deutschen zu erwarten. Der Harbour ist so was von klein, eng, unbeständig und gefährlich. Die Einheimischen sind auf diesem Revier klar im Vorteil.
Sydney ist definitiv eine Reise Wert, dann aber mit Surfbrett und Badeshorts…..Zum Regattasegeln ist die Kieler Innenförde besser geeignet.
Ein Frohes Neues Jahr,
Sebastian GER214 ERT
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